Watt pro Kilogramm (W/kg): Verstehen und Fortschritt erzielen
Beim Radfahren sagt die reine Leistung (in Watt) nicht alles aus: Es ist das Verhältnis Leistung/Gewicht, ausgedrückt in Watt pro Kilogramm (W/kg), das die Leistung am besten vorhersagt, besonders bergauf.
Warum W/kg wichtig ist
Auf flacher Strecke dominieren reine Leistung und Aerodynamik. Aber sobald es bergauf geht, musst du dein eigenes Gewicht hochziehen: Zwei Radfahrer mit 250 W fahren nicht in der gleichen Geschwindigkeit bergauf, wenn sie 60 und 80 kg wiegen. Das W/kg macht den Vergleich fair.
Wie man es berechnet
Nimm deine FTP (Schwellleistung in Watt) dividiert durch dein Gewicht in kg. Beispiel: 240 W FTP für 75 kg = 3,2 W/kg. Zur Orientierung: ~2-3 W/kg für einen Hobbyfahrer, 3-4 für einen guten Amateur, 4-5+ für einen erfahrenen Wettkampffahrer.
Zwei Hebel zur Verbesserung
- Leistung erhöhen: Schwellentraining / Sweet-Spot und VO2max Training, um die FTP zu steigern.
- Gewicht optimieren: Überflüssiges Fett reduzieren verbessert das Verhältnis — aber niemals auf Kosten der Gesundheit oder Leistung (siehe Gewichtsverlust).
Der beste Gewinn kommt oft zuerst durch mehr Leistung: Es bringt nichts, sich zu verhungern, das kostet Watt.
Seriös messen
Ein Leistungsmesser (oder ein verbundener Hometrainer) ist notwendig für ein zuverlässiges W/kg. Teste deine FTP alle 6-8 Wochen, um die Fortschritte zu verfolgen.
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