Mit Triathlon beginnen trotz Schwimmen
Schwimmen ist das Haupthindernis für Läufer und Radfahrer, die zögern, mit Triathlon zu beginnen. Gute Nachricht: Bei Kurzstreckenformaten ist der Schwimmteil das kürzeste Segment, und einige Wochen gezieltes Training reichen aus, um es entspannt zu bewältigen.
Zunächst: Technik, nicht Kraft
Beim Schwimmen gewinnt man Energie durch Gleiten und Position, nicht durch Kraft. Ein Anfänger, der „kämpft", wird schnell müde. Arbeiten Sie zunächst an Sicherheit und Technik — siehe Schwimmfortschritte: Technik vor Kraft.
„Sinnvoll" schwimmen können
Für einen ersten Sprint-Triathlon braucht man keinen perfekten Kraul. Man muss 750 m ohne Panik schwimmen können, in leichtem Tempo, notfalls mit ein paar Sekunden Brustschwimmen zum Beruhigen und Orientieren. Das Ziel: das Wasser frisch verlassen, nicht schnell.
Sich ans offene Wasser gewöhnen
Im See oder Meer schwimmen ist ganz anders als im Becken: keine Markierungen, schlechte Sicht, andere Schwimmer. Trainieren Sie vor dem Wettkampftag unter realen Bedingungen — siehe erfolgreiche Umstellung aufs offene Wasser. Sich am Rande oder hinten im Startbereich positionieren reduziert den Stress erheblich.
Startstress bewältigen
Das Herz rast beim Start (Kälte + Adrenalin + Menschenmenge). Starten Sie ruhig, atmen Sie, finden Sie Ihren Rhythmus in den ersten 100 Metern. Panik entsteht fast immer durch einen zu schnellen Start.
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