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Muskelaufbau für Läufer

Aktualisiert am 2026-06-23

Viele Läufer vernachlässigen Krafttraining, weil ihnen die Zeit fehlt oder sie befürchten, „schwerer zu werden". Das ist ein Fehler: Ein stärkerer Körper läuft besser, länger und verletzt sich weniger.

Warum sollte man trainieren, wenn man läuft?

Krafttraining verbessert die Laufökonomie (du verbrauchst bei gleichem Tempo weniger Energie), stabilisiert deinen Laufstil und schützt Gelenke und Sehnen. Die Forschung (insbesondere Studien zur Kraft bei Ausdauersportlern) zeigt echte Leistungsgewinne, ohne Muskelaufbau bei richtig dosiertem Training.

Rumpfstabilität: die Grundlage

Ein starker Rumpf überträgt Kraft besser und verhindert, dass das Becken gegen Ende des Laufs zusammenbricht. Das Wesentliche: Planke (von vorne und von den Seiten), dynamische Rumpfstabilität, Gesäßbrücke. 2 bis 3 Mal pro Woche, 10-15 Minuten reichen aus.

Wichtigste Übungen für die Beine

Wann sollte man es in der Woche einbauen?

Idealerweise nach einer Laufeinheit (nicht vor einer großen Trainingseinheit) oder an einem lockeren Tag. 1 bis 2 Einheiten pro Woche reichen für echte Verbesserungen. Beginne leicht und steigere dich allmählich.

Der Zusammenhang mit Verletzungen

Ein großer Teil der Laufverletzungen (Knie, Schienbeinkantensyndrom, Sehnenbeschwerden) entsteht durch Schwächen oder muskuläre Ungleichgewichte. Krafttraining ist eine der besten Vorbeugungsmaßnahmen. Siehe unseren Verletzungspräventionsleitfaden.

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